„Welches KI-Modell sollen wir nehmen – ChatGPT, Claude, Gemini oder Copilot?" Diese Frage kommt in fast jedem Unternehmen auf. Die ehrliche Antwort: Es kommt auf den Einsatzzweck an – und die Landschaft ändert sich schnell. Statt einer „Rangliste" hilft ein klares Vorgehen.
Die Auswahlkriterien, die wirklich zählen
- Einsatzzweck: Texte & Recherche, Programmierung, Datenanalyse, Bildverarbeitung oder ein Assistent im Arbeitsalltag? Modelle haben unterschiedliche Stärken.
- Integration: Läuft euer Unternehmen auf Microsoft 365, Google Workspace oder eigener Software? Microsoft 365 Copilot ist eng mit Microsoft verzahnt, Gemini mit Google – das kann den Ausschlag geben.
- Datenschutz & Standort: Wo werden Daten verarbeitet? Gibt es eine Auftragsverarbeitung? Werden Eingaben zum Training genutzt? Für Unternehmen oft das wichtigste Kriterium.
- Kosten & Skalierung: Pro-Nutzer-Lizenz, API-Nutzung nach Verbrauch oder Open-Source-Modell im eigenen Betrieb?
- Governance: Lässt sich zentral steuern, wer was nutzen darf?
So geht ihr vor (statt endlos zu vergleichen)
- Anwendungsfall zuerst: Definiert einen konkreten Use Case, nicht „KI allgemein".
- 2–3 Kandidaten anhand der Kriterien oben vorauswählen.
- Mit echten (unkritischen) Daten testen – die Praxis schlägt jeden Benchmark.
- Bewerten & entscheiden – oft fährt man am Ende mehrgleisig (z. B. Copilot im Office-Alltag, ein anderes Modell für Spezialaufgaben).
Wichtig
Konkrete Funktionsumfänge und Preise ändern sich laufend. Legt euch nicht dogmatisch auf ein Modell fest, sondern schafft die Governance, um flexibel zu bleiben.
Dieser Beitrag ist bewusst herstellerneutral. Vor Entscheidungen die aktuellen Angaben der Anbieter prüfen.
Ihr wollt die passende KI-Landschaft für euer Unternehmen aufsetzen? Wir helfen bei Auswahl, Governance und Integration – Verweis auf AI Campus Europe genügt: office@avantgar.de.
Welche Modelle habt ihr im Einsatz – und was hat den Ausschlag gegeben?